Solarladeregler
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Solarladeregler laden eine Batterie direkt aus dem PV-Modul und sind das Herzstück jeder netzfernen Anlage. Das Blatt umfasst rund 70 Geräte, überwiegend von Victron Energy: die MPPT-Reihen BlueSolar und SmartSolar von 75/10 bis 250/100 sowie die Hochleistungsgeräte SmartSolar MPPT RS 450/100 und 450/200, dazu die PWM-Reihen BlueSolar PWM-Light, PWM-Pro und PWM-LCD mit USB für 12, 24 und 48 V. Ergänzt wird das Sortiment durch Phaesun Smart Duet in 9, 14 und 22 A und den Steca Tarom 4545-48 für 12, 24 und 48 V. Anschlussseitig gibt es die Varianten mit Schraubklemme (Tr) und mit MC4-Steckern.
Die Typenzahl nennt zuerst die maximale PV-Leerlaufspannung und danach den Ladestrom: 150/70 steht für 150 V und 70 A. Rechnen Sie die Leerlaufspannung des Strings bei der tiefsten Temperatur, sie muss mit Sicherheitsabstand unter dem ersten Wert bleiben, sonst schaltet der Regler ab oder nimmt Schaden. Der Ladestrom ergibt sich aus Modulleistung geteilt durch Batteriespannung. MPPT-Regler suchen den optimalen Arbeitspunkt des Moduls und holen gegenüber PWM je nach Modul- und Batteriespannung deutlich mehr Ertrag, besonders bei kalter Witterung und bei Modulen mit höherer Spannung. PWM-Regler bleiben die günstige Lösung, wenn Modul- und Batteriespannung ohnehin zusammenpassen, etwa beim klassischen 12-V-Modul am 12-V-Akku.
Achten Sie auf das eingestellte Batterieprofil: Blei, AGM, Gel und LiFePO4 verlangen unterschiedliche Ladeschlussspannungen; bei Lithiumbatterien mit BMS ist zusätzlich die Kommunikation oder ein Ladefreigabe-Kontakt zu berücksichtigen. Ein Laderegler ist kein Wechselrichter und erzeugt keine 230 V; die Wandlung übernimmt ein Insel- oder Batteriewechselrichter.
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