Notstrom-Umschalter & Backup-Boxen

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Ein Notstrom-Umschalter trennt das Haus bei einem Netzausfall vom öffentlichen Netz und legt die versorgten Stromkreise auf den Ersatzstromausgang. Entscheidend sind Zuordnung zum Wechselrichter, Phasenzahl und Umschaltart.

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Auswahl und Einbau

Ohne die Trennung vom öffentlichen Netz bleibt der Ersatzstrom auf eine einzelne Klemme oder Steckdose am Gerät beschränkt. Auf diesem Blatt liegen Netzumschaltboxen und Backup-Boxen der Wechselrichterhersteller sowie manuelle Umschalter für den Verteiler.

Drei Punkte entscheiden über die Auswahl. Erstens die Zuordnung zum Wechselrichter: Die Umschaltboxen der Hersteller sind auf eine bestimmte Gerätefamilie abgestimmt und enthalten oft bereits den geforderten Netz- und Anlagenschutz. Zweitens die Phasenzahl: Ein einphasiger Ersatzstromkreis versorgt Licht, Kühlgeräte und Kommunikationstechnik, dreiphasige Verbraucher brauchen eine dreiphasige Box. Drittens die Umschaltart: Eine automatische Box schaltet selbsttätig um, ein manueller Umschalter verlangt einen Handgriff und arbeitet dafür unabhängig von der Elektronik.

Der Einbau erfolgt im Verteiler und berührt den Netzanschluss. Auswahl, Montage und Anmeldung beim Netzbetreiber gehören deshalb in die Hand einer konzessionierten Elektrofachkraft. Geräte mit Ersatzstromausgang finden Sie unter notstromfähige Wechselrichter.